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Am frühen Abend wurde Abgängigkeitsanzeige erstattet, dass ein sehr erfahrener Bergsteiger und Bergführer von einer Schitour nicht nach Hause gekommen war.

Das ursprünglich geplante Suchgebiet Zeller Staritze kam nicht in Frage, da das Auto dann beim Dürrsee vor Seewiesen aufgefunden wurde, von wo eine einzelne Schispur Richtung Oisching führte. Nach 21 Uhr stieg eine erste Suchmannschaft auf, der dann weitere, auch mit Lawinenhundeführern, folgten. Auch der FLIR Hubschrauber der Polizei war im Einsatz. Der Gesuchte wurde um 24 Uhr auf der Lawine sitzend stark unterkühlt aufgefunden (Körperkerntemperatur 29 Grad). Er war in eine steile Rinne eingefahren, löste eine Lawine aus und wurde mindestens 500m mitgerissen und teilverschüttet. Nach langer Zeit konnte er sich vom Rucksack befreien und mühsamst aus der Lawine herausgraben, war aber so erschöpft, dass er nichts mehr unternehmen konnte. Verschüttung kurz nach 15 Uhr- Auffindung um 24 Uhr. Der Unterkühlte wurde nach ärztlicher Versorgung durch Dr. Sperka vor Ort mit dem Akja ins Tal transportiert und dem Notarzt übergeben.
Im Einsatz standen 43 Bergretter des Gebietes Hochschwab, 3 Lawinenhundeführer der Bergrettung, 3 Alpinpolizisten sowie 3 Feuerwehrkameraden für den Mannschaftstransport.
Es ist höchst erfreulich, dass wir den Gesuchten vor dem sicheren Erfrieren retten konnten. Aussentemperatur Seewiesen -11 Grad!

Martin Hörzer

Eingesetzt waren LFB-A Turnau mit 1 Mann und LKW-A Turnau mit 1 Mann und das Skidoo vom WSV Turnau mit 1 Mann.